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Stadtratsmehrheit winkt die VAG-Preiserhöhung durch

Nach heftiger Debatte: Bis 2015 werden viele Fahrkarten bis zu 30 Prozent teurer

NÜRNBERG - Die Gegner einer drastischen Preiserhöhung für Bus und Bahn in Nürnberg fanden im Stadtrat am Ende kein Gehör: Mit großer Mehrheit stimmte das Parlament der Einführung eines Stadttarifs ab 1. Januar 2012 zu. Damit werden bis 2015 viele Fahrkarten um bis zu 30 Prozent teurer.
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Quelle: Nürnberger Nachrichten, 08.06.2011

 

Radio Z: Fahrpreiserhöhung um 30 % - Bericht von der Stadtratssitzung

Nürnberg, 8.6.2011. Seit dem 8. Juni ist es amtlich. Der Nürnberger Stadtrat hat mit großer Mehrheit einer Fahrpreiserhöhung im öffentlichen Nahverkehr um bis zu 30 % in den nächsten 1-3 Jahren zugestimmt. Die erste massive Erhöhung findet bereits am 1. Januar 2012 statt. Die Einzelfahrkarte für Erwachsene steigt dann von 2,10 auf 2,40, später auf 2,70 Euro. Eine MobiCard verteuert sich zunächst auf 73 Euro, bis 2015 auf 82,80, also um satte 30 %. Das ganze heisst dann Stadttarif 2012 und kommt in Umfragewerten bei der Bevölkerung gar nicht gut an. Und trotzdem fand die Entscheidung im gestrigen Stadtrat eine klare Mehrheit für die 30-prozentige Fahrpreiserhöhung.

Mein Kollege Christian Hartmann war für Radio Z vor Ort – mit ihm sprach Bernd Moser.

AutorIn: Bernd Moser | Format: MPEG-1 Layer 3 | Dauer: 8:46 Minuten


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Quelle: www.radio-z.net


Bündnis Sozialticket: „Die VAG gibt keine Ruh', sie melken die Bürger immerzu.“

„Die VAG gibt keine Ruh', sie melken die Bürger immerzu.“

Foto: Privat

 

„Fürther Modell“ entsetzt das Sozialforum

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Leserbrief: „Fürther Modell“ entsetzt das Sozialforum

Endlich scheint sie richtig angekommen zu sein, die Erkenntnis, dass ein Sozialticket unabdingbare Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe darstellt. Alle auf dem Podium, einschließlich Sepp Körbl bejahten die Notwendigkeit eines Sozialtickets. Aber ungenannte VGN-Partner stellen sich gegen die flächendeckende Einführung und so entstünden dann der Stadt immense Ausgleichskosten. Wir wollen jetzt endlich wissen, wer denn da genau für die Einführung ist und welche der Regionalpolitiker dagegen sind. Vielleicht könnte das „outen“ dieser Politiker die Front der „asozialen“ Gegner deutlich bröckeln lassen? Sollten es mehrheitlich „christliche“ Politiker sein? In Fürth unterstützten führende Kirchenmänner die Einführung eines Sozialtickets, z.B.  indem sie als Erstunterzeichner für eine Unterschriftenliste fungierten, die dann im Großraum von 13.000 Menschen unterschrieben wurde. In Nürnberg ergab eine über das Stimmungsbarometer (100 Studenten der Uni Erlangen-Nürnberg befragten dabei 1000 Nürnberger, die Umfrage kann also als durchaus seriös gewertet werden) eine Zustimmung von 87 % für ein Sozialticket (Bericht in den FN).
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„Fürther Modell“ ersetzt das Sozialticket. Tut es das wirklich?

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Leserbrief: „Fürther Modell“ ersetzt das Sozialticket. Tut es das wirklich?

Mit der Finanzierbarkeit eines Sozialtickets ist es wie mit der Sicherheit von AKWs. Es kommt ganz darauf an, welche Annahmen man macht. Spielen wir das einmal für das Fürther Sozialticket durch und nehmen zwei extreme Voraussetzungen an. In Fürth gibt es wahrscheinlich 7000 Menschen, die Anspruch auf ein Sozialticket hätten – genaue Zahlen sind nicht bekannt. Nehmen wir weiter an, dass alle monatlich ein Sozialticket für 15 Euro kaufen würden anstatt ein Solo 31 Ticket zu 35 Euro. Damit würde sich bei seiner Einführung ein jährlicher Verlust von 7000 x 20 x 12 Monate = 1.68 Millionen Euro für die infra fürth verkehr gmbh errechnen. Wenn man umgekehrt annimmt, dass sich diese Menschen bislang gar kein Solo 31 Ticket für 35 Euro leisten konnten, nun aber alle das Sozialticket für 15 Euro kaufen würden, errechnet man analog für die infra einen Gewinn von 1.26 Millionen Euro.
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Das „Fürther Modell“ wird den Betroffenen nicht wirklich helfen!

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Leserbrief: Das „Fürther Modell“ wird den Betroffenen nicht wirklich helfen!

Als Teilnehmer an der Podiumsdiskussion über die Einführung eines Sozialtickets in Fürth und als direkt betroffenes Mitglied der Fürther Erwerbsloseninitiative, FEI, muss ich es immerhin als Minimalfortschritt begrüßen, dass sich das gesamte Podium einstimmig zur zwingenden Notwendigkeit eines echten Sozialtickets bekannt hat – 6 Jahre nach der Einführung von Hartz IV und nach 5 Jahren Forderung des Fürther Sozialforums nach einem Sozialticket, sowie 3 Jahre nach der Übergabe von über 13.000 Unterschriften durch das Bündnis Sozialticket. Aber ein Sozialticket gibt es trotzdem nicht, sondern es gibt – vielleicht – das „Fürther Modell“. Nur als „Zwischenlösung“ natürlich, vielleicht auch als (Er-)Lösung vom schlechten Gewissen gegenüber den Betroffenen.
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