Bündnis Sozialticket

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Soll Nürnberg ein Sozialticket einführen?

Viele deutsche Städte streiten darüber: Ist ein Sozialticket, das Sozialleistungsempfänger im Personennahverkehr stark begünstigt, eine gerechte Sache? In Nürnberg müssen sich die Stadträte einig werden, seit eine Interessensgruppe den Wunsch nach der Sondermonatskarte im vergangenen Jahr mit Demonstrationen und 12.000 gesammelten Unterschriften untermauert hat.

Sozialpolitisch ist es wünschenswert, wenn Menschen aus einfachen Verhältnissen mobil sind: Sie integrieren sich und ihre Kinder besser ins Stadtleben, wenn sie sich Fahrten zum Sport oder zu öffentlichen Veranstaltungen gönnen. Mobilität ist eine Voraussetzung für Bildung. Und wer nur Hartz IV auf dem Konto hat, dem kommt schon eine Fahrt zum Bewerbungstermin teuer zu stehen.
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Quelle: Nürnberger Zeitung, 10.05.2010

 

VGN-Hammer: Fahrscheine um bis zu 6,25 Prozent teurer!

NÜRNBERG Geht’s noch? Die Fahrpreise für Busse und Bahnen werden schon wieder deutlich angehoben! Immer zu Jahresbeginn dreht der Verkehrsverbund VGN an der Tarifschraube. Jetzt sind die Zahlen auf dem Tisch: 2011 werden Fahrkarten um bis zu 6,25 Prozent teurer! Mit schöner Regelmäßigkeit liegt dieser Wert über der Inflationsrate (derzeit rund ein Prozent) – selbst wenn man die durchschnittliche Verteuerung aller Tarife betrachtet.
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Quelle: Abendzeitung Nürnberg, 07.05.2010


Tickets für Bus und Bahn werden teurer

VGN-Tarife steigen im Schnitt um drei Prozent - Höherer Preissprung bei MobiCard - 08.05.10

NÜRNBERG - Der VGN bittet seine Fahrgäste wieder zur Kasse. Die Bus- und Bahn-Tarife steigen zum Fahrplanwechsel 2011 um durchschnittlich 3,08 Prozent. Einzelne Karten wie zum Beispiel die MobiCard (Tarif K und K2), Einzelfahrten (Preisstufe 2), die Streifenkarten K und das Tagesticket Solo werden sogar noch teurer.

Darauf haben sich die Vertreter im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) geeinigt. Die Nürnberger Stadträte müssen darüber am 19. Mai entscheiden, die VGN-Gesellschafter am 28. Juni. In Kraft treten soll die Erhöhung zum Jahreswechsel..
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Quelle: Nürnberger Nachrichten, 08.05.2010

 

Forscher prüfen, ob Sozialticket nötig ist

VAG und Stadt geben Mobilitätsstudie in Auftrag - 07.05.10

NÜRNBERG - Kann die Stadt sich im Nahverkehr ein Sozialticket für Menschen mit wenig Einkommen leisten? Das Rathaus mag sich hier in diesem Jahr nicht mehr festlegen. Bei der Entscheidungsfindung soll nun eine kostspielige Studie helfen.

Das »Bündnis Sozialticket« kann wieder Hoffnung schöpfen: Nachdem bislang Skepsis und Ablehnung im Stadtrat überwogen, wird der Wunsch der Initiative in den nächsten Monaten zumindest genau geprüft. Sie fordert die erhebliche Verbilligung der VGN-Monatskarte für Geringverdiener.

Das städtische Sozialreferat und die Verkehrs-Aktiengesellschaft wollen noch im Mai das Institut Socialdata mit einer »Mobilitätsstudie« beauftragen. Diese kostet zwar gemäß Angebot 36 000 Euro (Stadt und VAG werden sich die Summe teilen), verheißt aber laut Sozialamtschef Dieter Maly eine seriöse Entscheidungsgrundlage.
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Quelle: Nürnberger Zeitung, 07.05.2010

 

Sozialticket: Jetzt soll Studie die Kosten klären

VAG und Sozialamt investieren 10.000 Euro - Streit im Ausschuss

NÜRNBERG - Mit einer »Mobilitätsstudie» unter Nürnberg-Pass-Besitzern soll der Bedarf für ein Sozialticket für den Nahverkehr ermittelt werden. Bisher gibt es im Stadtrat, der Verwaltung und bei der VAG keine Mehrheit für vergünstigte Fahrscheine.

Die Studie soll im Herbst vorliegen und kostet 10.000 Euro. Die Ausgaben teilen sich VAG und Sozialamt. Neben dem Bedarf soll herausgefunden werden, wie viel Geld das Ticket kosten könnte. Aus diesem Grund wurde auch eine Debatte im Sozialausschuss über den billigeren Fahrschein von CSU und SPD vertagt. Das wiederum hat Grüne und Linke verärgert.
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Quelle: Nürnberger Nachrichten, 20.3.2010

PDF: CSU-Fraktion hat die Vertagung des zweistufigen Sozial-Tickets durchgesetzt

 

Das Bündnis Sozialticket zur geplanten Mobilitätsstudie

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Presseerklärung des Bündnis Sozialticket zur geplanten Mobilitätsstudie

Nürnberg, 16.03.2010. Wie den Unterlagen zur Sitzung des Sozialausschuss am 18. März 2010 zu entnehmen ist, wird vom Referat für Jugend, Familie und Soziales, dem Sozialamt und der VAG eine Mobilitätsstudie vorbereitet. Diese Studie soll gezielt bei Nürnberg-Pass-BesitzerInnen durchgeführt werden, um die bisherige Mobilität der Betroffenen und die voraussichtliche Reaktion auf verschiedene Varianten von Sozialtickets zu erheben. Für April ist die Entscheidung über das Design der Studie zusammen mit dem Auftragnehmer geplant und im Herbst sollen die Ergebnisse vorliegen.
Von den Ergebnissen der Studie erwarten sich die Beteiligten konkrete Entscheidungshilfen über die Ausgestaltung eines Sozialtickets für Nürnberg.
Das Bündnis Sozialticket begrüßt die Durchführung einer Studie, um belastbare Zahlen zu ermitteln, die als eine Grundlage für eine sachgerechte Diskussion über ein Sozialticket in Nürnberg herangezogen werden können. Bisher wurde die Forderung nach einem Sozialticket, für die das Bündnis in den letzten 12 Monaten über 12.000 Unterschriften gesammelt hat, ja leider abgelehnt, ohne dass sich die Entscheidungsträger auf konkrete Zahlen und Fakten stützen konnten.

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