Bündnis Sozialticket

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Die Medien über uns

Mit galligem Humor gegen hohe Fahrpreise

Sozialforum demonstriert gegen unangemessene Tarife für Bus und Bahn - 02.03.2015

FÜRTH - "Endlich sind wir den Pöbel los!": Unter diesem – natürlich ironisch gemeinten – Motto hat das Fürther Sozialforum eine kreative Protestaktion gegen die jüngste Fahrpreiserhöhung im öffentlichen Nahverkehr gestellt. Nach Ansicht der Aktivisten können sich die ÖPNV-Tarife bald nur noch Wohlhabendere leisten.

„Oberstes Ziel sollte es doch sein, den ÖPNV für möglichst viele Menschen attraktiv zu machen“, meint Stephan Stadlbauer, einer der Organisatoren des bewusst überspitzten Protests in der U-Bahn. Um darauf hinzuweisen, dass dies aus ihrer Sicht eben nicht der Fall sei, „feierten“ etwa zwei Dutzend als „Reiche“ verkleidete Demonstranten mit (alkoholfreiem) Sekt und klassischer Musik die Preiserhöhung.

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Quelle: nordbayern.de, 02.03.2015

 

Letztes Aufbäumen vor dem Preissprung

2000 Protest-Unterschriften: Die bald deutlich teureren ÖPNV-Tickets sorgen für Unmut -17.12.2014

FÜRTH - Rund 2000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift gegen die bevorstehenden drastischen Preiserhöhungen für Busse und Bahnen in Fürth protestiert. Am Mittwochnachmittag wurden die Listen vor Beginn der letzten Stadtratssitzung dieses Jahres an Oberbürgermeister Thomas Jung übergeben.

Es dürfte das letzte demonstrative Aufbäumen der Kritiker gewesen sein, bevor mit dem Jahreswechsel die neuen, durchschnittlich 20 Prozent höheren Tarife für den öffentlichen Personennahverkehr gültig werden. Die große Mehrheit der Fürther Kommunalpolitiker hat dafür bereits 2010 grünes Licht gegeben – und sich auch nicht von dieser Linie abbringen lassen, als der Rat der Nachbarstadt Nürnberg die Anhebung wegen des heftigen Gegenwinds um ein Jahr verschob: Im Mai 2014 wurde der Beschluss in der Kleeblattstadt noch einmal untermauert. Man folgte den Argumenten des ÖPNV-Betreibers infra, aus dessen Sicht die Mehreinnahmen wirtschaftlich unabdingbar sind.

Bei der Übergabe der Unterschriften appellierte Stephan Stadlbauer nun im Namen des örtlichen „Bündnisses gegen Fahrpreiserhöhung“ an den Fürther Stadtrat „in der staden Zeit noch einmal darüber nachzudenken“; „Ärger und Empörung“ seien in der Bevölkerung deutlich spürbar.

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Quelle: nordbayern.de, 17.12.2014

 

Fürther Stadtrat segnet Sozialticket ab

Ab 2015 gibt es für Bedürftige 20 Euro Zuschuss von der Stadt – 23.10.2014

FÜRTH - Wenn Anfang 2015 die Preise für die Nutzung von Bussen und Bahnen drastisch steigen, bekommen auch Bedürftige für ihre Fahrten deutlich mehr Unterstützung aus der Fürther Stadtkasse. Dafür hat der Stadtrat am Mittwoch einstimmig den Weg frei gemacht.

Wie berichtet, wird dann der bisherige Mobilitätstaler für sozial Schwache durch ein „echtes Sozialticket“, so die städtische Sozialreferentin Elisabeth Reichert, abgelöst. Statt bisher zehn Euro monatlich, die der Anfang 2012 eingeführte Mobilitätstaler zuletzt wert war, gibt es künftig einen kommunalen Zuschuss von 20 Euro.

 

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Quelle: nordbayern.de, 23.10.2014

 

Tickets für Bus und Bahn werden in Fürth drastisch teurer

Zweite Stufe der Fahrpreiserhöhung tritt zum Jahreswechsel in Kraft - 23.10.2014

FÜRTH - Zum Jahreswechsel werden sich die Fahrpreise für den ÖPNV im Stadtgebiet noch einmal deutlich erhöhen. Warum das so ist und was genau die Nutzer von Bus und U-Bahn erwartet, haben die FN zusammengefasst.

 

MobiCard heißt das flexible und im Großraum sehr beliebte Ticket, das dem Käufer erlaubt, zum Beispiel einen Monat lang Busse und Bahnen zu nutzen und dabei einen weiteren Erwachsenen oder auch vier Kinder mitzunehmen. Da die MobiCard weder durch den eigenen Namen noch durch ein Lichtbild personalisiert wird, kann man sie sogar verleihen.

 

Fürs Stadtgebiet Fürth war die MobiCard im Jahr 2011 für 39,90 Euro im Monat zu haben. 2015 wird dasselbe Ticket 66,50 Euro kosten. Mit der jährlichen Fahrpreiserhöhung um rund drei Prozent, die steigende Kosten fürs Personal und Energie ausgleichen soll, lässt sich dieser Sprung natürlich nicht erklären.

 

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Quelle: nordbayern.de, 23.10.2014

 

Fürth auf dem Weg zum Sozialticket

Steigende Fahrpreise: Stadt will den Zuschuss verdoppeln

FÜRTH - Das Bus- und Bahnfahren wird ab Januar spürbar teurer: Die Fahrpreise steigen um durchschnittlich 20 Prozent. Am Mittwoch entscheidet der Stadtrat darüber, ob auch der Wert der Mobilitätstaler kräftig angehoben wird: von zehn auf 20 Euro im Monat. Mit dem Zuschuss sollen sich auch bedürftige Fürther den ÖPNV weiter leisten können.

Seit langem fordert das Fürther Sozialforum ein „echtes Sozialticket“, daran haben die 2012 eingeführten Mobilitätstaler nichts geändert. Der Betrag wurde stets als unzureichend kritisiert: Bedürftige Fürther erhielten zunächst einen Zuschuss von fünf Euro monatlich beim Kauf von Fahrtickets, ab Juli 2013 waren es zehn Euro.

 

Aus Sicht der Stadtspitze wird es – wenn der Stadtrat zustimmt – ab 2015 ein „echtes Sozialticket“ geben.

 

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Quelle: nordbayern.de, 21.10.2014

 

Stadt Fürth bekommt nun ein Sozialticket

Nach Haushaltsberatungen steht die Entscheidung fest - 04.12.2012


FÜRTH - Dass das Sozialticket kommen würde, war bereits vor den Haushaltberatungen am Dienstag so gut wie entschieden. Denn die SPD – sie hatte einst den Antrag für ein Sozialticket gestellt – hat im Fürther Stadtrat die absolute Mehrheit. Am späten Dienstagnachmittag kam dann die offizielle Bestätigung.

Ab dem 1. Juli 2013 gibt es in der Kleeblatt-Stadt ein Sozialticket, mit dem unter anderem Bedürftige die öffentlichen Verkehrsmittel in Fürth günstiger nutzen können. Bei einem Jahresticket ohne Ausschlusszeiten, das monatlich 34,60 Euro kosten würde, müsste der Fahrgast noch 24,60 zusteuern. Denn im Monat erhalten Besitzer des Fürth-Passes zehn Euro. Für den Fürth-Pass sind jene berechtigt, die Grundsicherung erhalten, Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder einen Zuschuss zur Kinderbetreuung.

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Quelle: Nürnberger Zeitung, 04.12.2012

 

Kommentar: Das Sozialticket muss endlich her!

Preise der ermäßigten Karten in Nürnberg liegen noch immer deutlich über den Hartz-IV-Sätzen - 29.11.2012


NÜRNBERG - Die beschämende Diskussion um die Einführung eines Sozialtickets in Nürnberg wurde in der vergangenen Woche um ein weiteres Kapitel ergänzt, als eine probeweise Einführung eines günstigeren Tickets – einmal mehr – abgelehnt wurde. Dabei muss gerade den ärmeren Mitbürgern gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden. Und dazu gehört nun einmal auch die Mobilität.

 

Wie groß das Bedürfnis nach Mobilität auch bei ärmeren Menschen ist, zeigt in negativer Hinsicht das Beispiel Dortmund: Dort hatte man bis Ende 2009 für 15 Euro im Monat ein Sozialticket im Angebot. Anzahl der Nutzer? Etwa 28.000! Danach wurde der Preis allerdings auf mehr als das Doppelte erhöht. Die Folge: über 20.000 einkommensschwache Menschen konnten danach nicht mehr regelmäßig Busse und Bahnen nutzen. Ganz klar geht aus diesem Beispiel hervor, wie wenig Spielraum den Armen bleibt, um ihr offensichtliches und vollkommen verständliches Mobilitätsbedürfnis zu erfüllen.

Zum Vergleich ein Blick nach Nürnberg: Im Jahr 2011 hatte die VAG von ihren ermäßigten Tickets für die insgesamt etwa 37.000 Besitzer des Nürnberg-Passes gerade einmal 6000 Stück pro Monat verkauft. Diese ermäßigte Karte gibt es für 30,80 Euro, allerdings mit Ausschlusszeit zwischen 6 und 8 Uhr morgens.

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Quelle: Johannes Barthel, Nordbayern.de, 29.11.2012

 

Umfrage: Sollen Bus und Bahn für Arme günstiger werden?

"Die 30,80 Euro könnten noch runtergestuft werden" - 27.11.2012


NÜRNBERG - Die VGN-Preise für arme und benachteiligte Menschen bleiben weiterhin ein Thema. Bisher erhalten sozial Benachteiligte nach Vorlage ihres Nürnberg-Passes für 30,80 Euro eine monatliche Fahrkarte für Nürnberg, Fürth und Stein - dies ist für viele noch zu teuer. Eine Umfrage am Bahnhof hat ergeben: Die meisten Nürnberger finden die bisherige Regelung unsozial..

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Quelle: Nordbayern.de, 27.11.2012

 

Demonstration für ein „echtes“ Sozialticket

Öffentliche Nahverkehr in Nürnberg zu teuer? - 07.10. 18:50 Uhr

NÜRNBERG - Bus und Bahn fahren für 15 Euro im Monat: 120 Bürger haben am Samstag für die Einführung eines „echten Sozialtickets“ demonstriert.

Die „Revolution“, die derzeit in Tallinn stattfindet, wünscht sich Rolf Engelmann vom Bündnis Sozialticket auch für Nürnberg. Die Hauptstadt Estlands bietet ihren Bürgern ab 2013 kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Davon ist Nürnberg weit entfernt. Aber den ersten Schritt dorthin soll die Stadt aus Engelmanns Sicht nun endlich gehen: Nürnberg soll die Fahrpreise für Busse und Bahnen deutlich senken — insbesondere für Bürger mit geringem Einkommen.

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Quelle: Nürnberger Nachrichten, 07.10.2012

 

Nürnberg soll ein "echtes Sozialticket" bekommen

Bündnis fordert erschwingliche Fahrkarte - Stadtrat plant ernsthafte Diskussion

NÜRNBERG - Das Bündnis Sozialticket fordert ein "echtes Sozialticket" in Nürnberg und will dafür auch auf die Straße gehen: Am 6. Oktober findet um 12 Uhr eine Demonstration am Hallplatz statt.


Anlass für die Demonstration ist die Ankündigung der Stadt Nürnberg, im Oktober im Stadtrat über die Einführung eines Sozialtickets zu diskutieren. Das Bündnis Sozialticket will mit seiner Aktion am Hallplatz nochmals deutlich auf seine Forderungen hinweisen.

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Quelle: Nordbayern.de, 26.09.2012

 

Fürther Rathauschef bekam 1200 Gelbe Karten

Sozialforum untermauert erneut seine Forderung nach günstigen Tickets für Bus und Bahn — Lösung in Sicht? - 29.07. 13:00 Uhr

FÜRTH - Rathauschef Thomas Jung hat in der jüngsten Stadtratssitzung die Gelbe Karte gesehen — der Grund: Das Sozialforum Fürth vermisst nach wie vor ein Monatsticket, mit dem bedürftige Menschen in Fürth für maximal 15 Euro den Öffentlichen Nahverkehr nutzen können.

Bereits vor drei Jahren hatte das Sozialforum 12000 Unterschriften übergeben, um die Einführung eines entsprechenden Tickets zu fordern. Weil sich bislang nichts getan hat, wurden nun 1200 Gelbe Postkarten mit der Forderung „Sozialticket jetzt“ in der Stadtratssitzung an den Oberbürgermeister übergeben.

Dass die Aktivisten nicht lockerlassen werden, verdeutlichte ihr Sprecher Stephan Stadlbauer den Stadträten mit den Worten: „Wir sind alle Fußballkenner, Sie wissen, was nach der Gelben Karte kommt.“
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Quelle: Fürther Nachrichten, 29.07.2012

Postkarte Vorderseite & Rückseite

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