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Letztes Aufbäumen vor dem Preissprung

2000 Protest-Unterschriften: Die bald deutlich teureren ÖPNV-Tickets sorgen für Unmut -17.12.2014

FÜRTH - Rund 2000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift gegen die bevorstehenden drastischen Preiserhöhungen für Busse und Bahnen in Fürth protestiert. Am Mittwochnachmittag wurden die Listen vor Beginn der letzten Stadtratssitzung dieses Jahres an Oberbürgermeister Thomas Jung übergeben.

Es dürfte das letzte demonstrative Aufbäumen der Kritiker gewesen sein, bevor mit dem Jahreswechsel die neuen, durchschnittlich 20 Prozent höheren Tarife für den öffentlichen Personennahverkehr gültig werden. Die große Mehrheit der Fürther Kommunalpolitiker hat dafür bereits 2010 grünes Licht gegeben – und sich auch nicht von dieser Linie abbringen lassen, als der Rat der Nachbarstadt Nürnberg die Anhebung wegen des heftigen Gegenwinds um ein Jahr verschob: Im Mai 2014 wurde der Beschluss in der Kleeblattstadt noch einmal untermauert. Man folgte den Argumenten des ÖPNV-Betreibers infra, aus dessen Sicht die Mehreinnahmen wirtschaftlich unabdingbar sind.

Bei der Übergabe der Unterschriften appellierte Stephan Stadlbauer nun im Namen des örtlichen „Bündnisses gegen Fahrpreiserhöhung“ an den Fürther Stadtrat „in der staden Zeit noch einmal darüber nachzudenken“; „Ärger und Empörung“ seien in der Bevölkerung deutlich spürbar.

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Quelle: nordbayern.de, 17.12.2014