Bündnis Sozialticket

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Bündnis Sozialticket fordert Stadt zum Handeln auf

Nürnberg, 19.11.2012. Das Bündnis Sozialticket fordert, anlässlich der Haushaltsberatungen, die politischen Entscheidungsträger Nürnbergs zum Handeln auf!

Im Sozialausschuss am 18. Oktober hatten Stadt, VAG und die SPD-Fraktion verkündet, dass die Ergebnisse der Mobilitätsstudie, bezüglich der Verbesserung des sogenannten Nürnberg-Pass-Tickets, nicht umgesetzt werden könnten, da vor allem eine EU-Richtlinie von 2007 dem entgegen stehen würde.

Das Bündnis Sozialticket hält dies für einen weiteren Versuch der politisch Verantwortlichen, sich ihrer Verantwortung für tausende Nürnbergerinnen und Nürnberger zu entziehen, die sich die teuren Fahrpreise der VAG schon lange nicht mehr leisten können.

Fakt ist nämlich auch, dass die Stadt durch Ausgleichszahlungen an die VAG, jederzeit für ein billigeres Ticket sorgen könnte. So würde ein Ticket für 23,– Euro für Einzelpersonen und 26,50 Euro für zwei Personen mit 180.000,– Euro zu Buche schlagen.

Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung, aber es fehlt am politischen Willen diesen zu gehen!

Das Bündnis Sozialticket ruft daher, anlässlich der Haushaltsberatungen, die Nürnberger Stadträtinnen und Stadträte erneut dazu auf, ein echtes Sozialticket auf den Weg zu bringen! Kommunale Handlungsspielräume gibt es!

Keine soziale Ausgrenzung – Mobilität für Alle!




Fotos: Privat

Bündnis Sozialticket, c/o Stadtteilzentrum DESI, Brückenstraße 23, 90419 Nürnberg