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Das „Bündnis gegen Fahrpreiserhöhung“ wird am Ball bleiben!

Nürnberg, den 23.06.2014

 

Presseerklärung des „Bündnis gegen Fahrpreiserhöhung“

 

In der Stadtratsitzung am 25.Juni steht die nächste Runde der Tariferhöhungen im Öffentlichen Nahverkehr auf der Tagesordnung.

Das „Bündnis gegen Fahrpreiserhöhung“ hat mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass der Nürnberger Oberbürgermeister Maly dafür plädiert, die nächste Stufe des Stadttarifs um ein Jahr zu verschieben. Diese würde die Fahrpreise, zusätzlich zu den obligatorischen jährlichen Erhöhungen, um weitere 7,2% in die Höhe treiben.

Der Auslöser für diesen Sinneswandel dürfte der Kommunalwahlkampf in diesem Jahr gewesen sein, in dem die zu hohen Fahrpreise eines der bestimmenden Themen an Infoständen und auf Veranstaltungen waren.

Sowohl das „Bündnis gegen Fahrpreiserhöhung“ als auch das „Bündnis Sozialticket“ haben immer wieder mit Infoständen, Demonstrationen und Aktionen auf das Problem aufmerksam gemacht und mit ihrer Forderung nach einem Öffentlichen Nahverkehr, der Mobilität für Alle garantiert, sehr viel Zustimmung erfahren.

 

Wenn jetzt von VAG und Stadtratsmehrheit zurückgerudert wird, ist das auch ein Erfolg der beharrlichen Arbeit und der nachhaltigen Proteste der beiden Bündnisse.

 

Deshalb verstehen wir einen entsprechenden Beschluss im Stadtrat auch als Ansporn weiter gegen ständig steigende Fahrpreise auf die Straße zu gehen.

 

Darüber hinaus geht es uns um die Forcierung der Auseinandersetzung über neue Ideen und Modelle, die den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver und für Alle bezahlbar machen. Dafür gibt es nicht nur soziale, sondern auch ökologische Notwendigkeiten.

 

Das Wiener Modell ist ein Beispiel dafür, wie der Nahverkehr erfolgreich umstrukturiert werden kann. Mit einem Jahresabo für 365,– € wurden neue Kundenkreise erschlossen, das Verkehrsaufkommen reduziert und die Lebensqualität erhöht.

Außerdem steht nach wie vor die Forderung nach einem Sozialticket im Raum, die bisher im  Stadtrat kategorisch abgelehnt wird.

 

Das „Bündnis gegen Fahrpreiserhöhung“ wird am Ball bleiben!

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

Elisabeth Ramthun